Elektrische und pneumatische Rauch-und Wärmeabzugsanlagen:
 
Rauch- und Wärmeabzugsanlagen sind Sicherheitseinrichtungen die im Brandfall aktiv werden. Die Ziele beim Einsatz von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen sind vielfältig. Sie dienen z. B. Personen, Fluchtwege raucharm zu halten oder der Feuerwehr, den einfacheren Löschangriff zu ermöglichen. Weiterhin sichern sie die Gebäudestruktur vor kapitalen Verlusten. Rauch- und Wärmeabzugsanlagen werden manuell oder automatisch durch Rauchschalter bzw. Thermoauslösegeräte ausgelöst.
Gemäß der jeweiligen Landesbauordnung und in der DIN 18232, ist die jährliche Wartung geregelt. Bei besonderer Schmutz- oder Staubbelastung sind kürzere Intervalle geboten.
Im Rahmen der europäischen Harmonisierung gilt zusätzlich zur deutschen Norm die Normreihe EN 12101.
 
 
Pyrotechnische Rauch- und Wärmeabzugsanlagen:
 
Pyrotechnische Rauch- und Wärmeabzugsanlagen sind mit sogenannten Bodenstücken ausgerüstet, in denen ein pyrotechnischer Treibsatz verbaut ist. Dieser hat eine Gebrauchsdauer von 3 Jahren. Ausschließlich durch den Hersteller geschultes Personal darf Wartungsarbeiten an diesen Anlagen durchführen.
Der Betreiber ist für die Einsatzbereitschaft der Anlage verantwortlich. Ein Wartungsvertrag sichert die termingerechte Instandhaltung der Anlage.
 
Prüfintervall: jährlich durch einen Sachkundigen