Rauch- und Brandschutztüren sowie -tore sind immer selbstschließend. Müssen sie aber betriebsbedingt offengehalten werden, so werden sie über eine Feststellanlage gesichert. Rauch- und Brandschutztüren sowie -tore haben die Aufgabe, in feuerhemmenden und auch feuerbeständigen Wänden den Durchtritt von Feuer zu verhindern. Die Einbaurichtlinien und Anforderungen sind in der jeweiligen Landesbauordnung und der DIN 4102 verfasst. Es gibt folgende Feuerwiderstandsklassen: T30, T60, T90, T120 und T180. Welche Feuerwiderstandsklasse zum Einsatz kommt, richtet sich nach der Gebäudenutzung sowie nach den Anforderungen an die Wand, in der sie eingebaut werden. Rauch- und Brandschutztüren sowie -tore müssen vom Deutschen Institut für Bautechnik (DiBt) bauaufsichtlich zugelassen sein.
 
Prüfintervall: jährlich durch einen Sachkundigen